Personalauswahl bei Ärzten und Klinik-Geschäftsführern
Das Gesundheitswesen hat sich in den letzten Jahren gewandelt, was wir exemplarisch an der stationären Versorgung darstellen möchten. Die Privatisierungsprozesse betreffen sowohl den Akut- als auch den Reha-Bereich und führen zu starken Veränderungen in der gesamten Kliniklandschaft. Nicht nur die öffentliche Hand muss "den Gürtel enger schnallen". Auch die kirchlichen Träger haben ein Kostenbewusstsein entwickelt, wie es in den privatwirtschaftlich geführten Kliniken bereits seit Jahren existiert.
Der Patient wird nunmehr als Kunde wahrgenommen, den es zu "pflegen" gilt. Somit liegt es auf der Hand, dass weitblickende Klinikträger Konzepte entwickeln, in denen der Patient z.B. von der Operation in die Reha begleitet und für den Wellness-Urlaub begeistert wird.
Die veränderten Marktbedingungen erfordern jedoch auch andere Anforderungen an die Mitarbeiter in den Kliniken. Ein Arzt muss z.B. nicht mehr ausschließlich operieren können, sondern entsprechend kundenorientiert vorgehen und dabei sein Budget berücksichtigen. Diese gesteigerte Komplexität erfordert vom Arzt vermehrt soziale Kompetenzen und setzt betriebswirtschaftliches Know-how voraus.
Für Moldzio & Partner – Institut für Personalauswahl haben die beschriebenen Entwicklungen zur Folge, dass wir verstärkt in die Auswahl von leitenden Ärzten und von Klinik-Geschäftsführern einbezogen werden. Im Rahmen eintägiger Einzel-Assessments können wir in diskreter Umgebung persönliche Stärken und Entwicklungsbereiche von Kandidaten ermitteln und entsprechende Einschätzungen abgeben, wer zu welchem neuen Arbeitgeber passen könnte. Hier kommen uns die eigenen Erfahrungen aus langjährigen Kliniktätigkeiten zugute.
Ein weiterer Schritt wird zukünftig sein, auch auf unteren Hierarchieebenen systematische Potenzialerkennungs- und -förderungsverfahren zu etablieren. Damit können die Potenzialträger aus den Reihen der Ärzte, der Pflegekräfte und der Verwaltung mittel- und langfristig an die Häuser gebunden und die Kosten für permanente Neubesetzungen eingespart werden.